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Milchalternativen wählen

Keine Muh, kein Mäh trotzdem Tät-terä-tä-tä! Pflanzliche Milchalternativen finden sich mittlerweile in fast allen Einkaufsläden in Hülle und Fülle. Das erleichtert es, Kuhmilch zu ersetzen und einen (weiteren) Schritt in Richtung nachhaltigere Ernährung zu wagen!

Weiblich gelesene Person probiert verschiedene Milchalternativen.

Unsere Ernährung ist einer der größten Hebel im Alltag, um den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern. Mehr vegane Ernährung - also der Verzehr von ausschließliche pflanzlicher Kost - gilt dabei als die umweltfreundlichste Form.

Ein kompletter Umstieg auf pflanzenbasierte Ernährung ist für viele Menschen erstmal schwer vorstellbar. Eine schöne Möglichkeit zum Experimentieren ist es daher, tierische Produkte durch pflanzliche Alternativen (zwischendurch oder nach und nach) zu ersetzen.

Ein wunderbares Beispiel sind die pflanzlichen Alternativen zu Kuhmilch. Sie bieten aus verschiedenen Gründen einen guten Einstieg in die Welt der pflanzenbasierten Ernährung:

  1. Mittlerweile bieten viele Drogerien, fast jeder Supermarkt und alle Biomärkte ein breites Sortiment an verschiedenen Milchalternativen an. Die beliebtesten werden aus Soja, Hafer, Reis oder Mandeln hergestellt. Weitere Grundlagen sind auch Dinkel, Kokos, Hanf oder Lupinen.
  2. Durch die große Vielfalt wird eine breite geschmackliche Bandbreite geboten, die für vieles einsetzbar ist. Hier heißt es: Probieren was einem am besten schmeckt!
  3. Ökologisch gesehen übertrumpfen die Milchalternativen die Kuhmilch in Puncto CO2-Fußabdruck, Gewässerbelastung, Landnutzung und überwiegend auch bei Wasserverbrauch. Bei Mandel- und Reisdrinks wird für den Anbau allerdings viel Wasser benötigt. Ökologisch unschlagbar ist die Milchalternative aus Hafer, da die Pflanze anspruchslos und ist und fast überall regional angebaut werden kann. Voller gesunder Nährstoffe ist sie obendrein.
  4. Der preisliche Unterschied zu Kuhmilch ist mittlerweile gering, da die meisten (Bio-)Supermarktketten Eigenmarken für Milchalternativen im Sortiment haben.
  5. Gerade zum Backen und für das morgendliche Müsli eignen sich Milchalternativen hervorragend. Es gibt auch „Barista“-Sorten, die sich besonders gut aufschäumen lassen. Mandel-, Soja- und Haferdrinks sind übrigens die beliebtesten Sorten für den Kaffee. Inzwischen bieten auch viele Cafés und Restaurants diese Milchalternativen an.
  6. Soja- und Erbsendrinks können eine gute Proteinquelle sein. Alle Milchalternativen sind zudem cholesterinfrei, fettarm und besitzen viele gesunde, ungesättigte Fettsäuren. Außerdem sind sie laktosefrei und daher für viele Menschen besser zu vertragen als Kuhmilch.
  7. Milchalternativen kann man im Gegensatz zu Kuhmilch günstig und einfach selber machen. Hier ein  Rezept für die Barista-Hafermilch von Vegan Vibes:
  • 90 Gramm Haferflocke (bestenfalls Bio)
  • 50 Gramm Cashewkerne (eingeweicht, falls der Mixer nicht leistungsstark ist)
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Prise Salz
  • Optional 1- 3 Datteln

Alle Zutaten zusammen für ca. 30 Sekunden bei höchster Stufe mixen (darauf achten, dass sich die Milch nicht zu stark erwärmt, da ihre Konsistenz sonst schleimig wird). Danach die Milch durch ein Baumwolltuch, engmaschiges Sieb oder einen Nussbeutel in ein sauberes Gefäß gründlich ausdrücken. Die Milch ist im Kühlschrank 2-3 Tage haltbar. Die übriggebliebenen Resten können z.B. gut in Kuchen und Keksen verbacken werden oder ins Müsli gerührt werden.

Wohl bekomms!

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