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Wärmewende-Wegweiser

Die Wärmewende ist in vollem Gange und schafft auch in Karlsruhe immer mehr Möglichkeiten für klimafreundliches Heizen. Wie wollen wir zukünftig unsere vier Wände beheizen? Welche Angebote sind für wen geeignet? Wer kann beraten und Fragen beantworten? Ob privat oder gewerblich – der Wärmewende-Wegweiser unterstützt alle, den passenden Weg zu finden.

Collage-Grafik fächerförmige Straßen, Energieberg, Häuser mit PV-Anlagen

Was ist die Wärmewende?

Wärmeversorgung – Ein Thema für die Stadtverwaltung

Die Stadt Karlsruhe gestaltet zusammen mit vielen lokalen Akteuren die Wärmewende. Ziel ist es, den Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser in Gebäuden deutlich zu reduzieren und auf klimafreundliche Energieträger umzustellen. Dazu trägt beispielsweise eine bessere Gebäudedämmung bei, der Einsatz effizienter Heizsysteme wie zum Beispiel Wärmepumpen oder der Ausbau von Fernwärmenetzen. In manchen Quartieren können auch Nahwärmenetze eine gute Lösung darstellen. Die Wärmewende ist ein zentraler Teil der Energiewende, mit der wir unseren gesamten Energiesektor klimafreundlicher und unabhängiger von fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas gestalten.

Ein Gemeinschaftsprojekt

Die Wärmewende betrifft uns alle – nur gemeinsam können wir den Weg in eine klimafreundliche Zukunft erfolgreich meistern. Viele lokale Institutionen sind aktiv an der Planung und Umsetzung der Wärmewende in Karlsruhe beteiligt. Doch auch wir als Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnungen und Gebäuden sowie als Mieterinnen und Mieter tragen mit unseren Entscheidungen in den eigenen vier Wänden maßgeblich zu diesem Wandel bei.

Kurz gesagt: Die Wärmewende ist unser gemeinsamer Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung, der sowohl den CO₂-Ausstoß verringert, als auch die Nutzung erneuerbarer Energien erheblich fördert.

Grafik Rathaus Karlsruhe Energieberg

Wie gestalten wir die Wärmewende in Karlsruhe?

Damit ein so bedeutendes Vorhaben wie die Wärmewende umgesetzt werden kann, sind sowohl ein gemeinsamer Plan als auch die Zusammenarbeit vieler kommunaler Akteure und der Stadtgesellschaft notwendig. Beides stellen wir hier kurz vor:

Bis zum Jahr 2028 müssen alle Kommunen laut Wärmeplanungsgesetz (WPG) eine kommunale Wärmeplanung erarbeiten. Sie soll dafür sorgen, dass die Wärmeversorgung bis 2045 nachhaltig, treibhausgasneutral, sparsam, kosteneffizient und bezahlbar wird. Ein wichtiger Bestandteil ist die schrittweise Umstellung auf erneuerbare Wärmequellen mit einem geringen CO2-Ausstoß.

Der 2023 erstellte Energieleitplan der Stadt Karlsruhe umfasst die kommunale Wärmeplanung und berücksichtigt zudem die erneuerbare Stromerzeugung, wie beispielsweise aus Solaranlagen, da diese ein wichtiger Bestandteil vieler klimafreundlicher Wärmelösungen ist.

Die Stadt Karlsruhe verfolgt mit dem Energieleitplan das Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden. Klimaneutralität bedeutet, dass nur noch so viele Treibhausgase in die Luft gelangen, wie beispielsweise durch Wälder oder andere Maßnahmen ausgeglichen werden können. Die Energie- und Wärmewende leistet dazu einen entscheidenden Beitrag.
 

Das strategische Planungsinstrument

Der Energieleitplan zeigt anhand einer Bestandsanalyse und verschiedener Szenarien die Potenziale für klimafreundliche Wärmelösungen in den Karlsruher Stadtgebieten auf. Zudem verdeutlicht er, welche Umstellungsraten auf klimafreundliche Wärmequellen oder welche Gebäudesanierungsraten, die den Energieverbrauch in Gebäuden senken sollen, notwendig sind, um das Ziel zu erreichen.

 

Interaktiver Kurzbericht zum Energieleitplan

Erhalten Sie einen kurzweiligen und informativen Überblick über den Energieleitplan. Einfache Texte, anschauliche Grafiken und viele interaktive Karten geben verständliche Einblicken in die Ergebnisse des Energieleitplans.

Der Energieleitplan dient als strategisches Planungsinstrument und bildet die Basis für weitere Schritte in der Energie- und Wärmewende unserer Stadt. Er wird umgesetzt durch die Zusammenarbeit der kommunalen Institutionen, darunter die Stadtverwaltung, die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) sowie die Stadtwerke Karlsruhe und der Stadtwerke Karlsruhe Netzservice.

Während Politik und Stadtverwaltung die Weichen setzen, kümmern sich die Stadtwerke Karlsruhe um den Ausbau des Fernwärmenetzes und den Anschluss der Haushalte an die klimafreundliche Fernwärme. Allerdings ist die Versorgung mit Fernwärme nicht überall im Stadtgebiet möglich.

Häufig können Wärmepumpen eine sinnvolle und klimafreundliche Lösung sein. Die KEK bietet Informationen und Beratungen rund um das Thema Heizungstausch an.

In einigen Quartieren könnten Nahwärmelösungen zum Einsatz kommen. Die Stadt hat zusammen mit der KEK in den relevanten Stadtteilen erste Machbarkeitsstudien für Nahwärmenetze in Auftrag gegeben.

Im letzten Schritt liegt die Verantwortung immer bei den Wohnungs- und Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümern, sich für eine nachhaltige Wärmelösung zu entscheiden, um die Wärmewende in ihrem Gebäude umzusetzen.

Karlsruher Akteure der Wärmewende

Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK)

Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH (KEK) informiert, berät und vernetzt Karlsruher Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Organisationen bei Fragen rund um Energie und Klimaschutz. Neben Photovoltaik ist die Wärmewende ein zentrales Fokusthema. Die KEK gestaltet sie mit Beratung zu energetischer Sanierung und Heizungstausch sowie mit begleitenden Informationsveranstaltungen.

Stadtwerke Karlsruhe

Die Stadtwerke Karlsruhe werden große Teile Karlsruhes mit klimafreundlicher und zuverlässiger Fernwärme versorgen. Schon heute nutzen tausende Haushalte in Karlsruhe Fernwärme – und sparen damit jährlich über 150.000 Tonnen CO₂ ein. So gelingt die Wärmewende in Karlsruhe!

Stadtwerke Karlsruhe Netzservice

Mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes schafft der Stadtwerke Karlsruhe Netzservice heute die Infrastruktur einer klimafreundlichen Wärmeversorgung von morgen. Der Netzservice verlegt kilometerweise neue Trassen für den Ausbau des Fernwärmenetzes. So entsteht ein leistungsfähiges Netz für die Wärmewende in Karlsruhe.

Grafik Heizkörper, aus dem orangefarbener Linie in Herzform läuft

Welche Wärmeformen sind zukunftsfähig?

In Karlsruhe stehen verschiedene zukunftsfähige Wärmeformen zur Verfügung, die sowohl für Eigentümerinnen und Eigentümern als auch in gemieteten Wohnungen eine nachhaltige und wirtschaftliche Wärmeversorgung ermöglichen. 

Fernwärme bezeichnet die Versorgung von Gebäuden mit Wärme zum Heizen und für Warmwasser, ohne eine eigene Heizanlage zu benötigen. Sie wird überwiegend durch erdverlegte, isolierte Rohrleitungen direkt in die angeschlossenen Wohngebäude geleitet. Haushalte werden direkt an das zentrale Wärmenetz in Karlsruhe angeschlossen. Fernwärme eignet sich insbesondere für die Versorgung großer Gebiete mit baulicher Dichte und somit hohem Wärmebedarf.

Ursprung der Fernwärme

Fernwärme gelangt in Form von heißem Wasser oder Dampf durch die Rohrleitung direkt ins eigene Zuhause.
Bereits heute stammt die Karlsruher Fernwärme zu über 90 Prozent aus Kraft-Wärme-Kopplung und industrieller Abwärme. Dadurch werden keine zusätzlichen Emissionen freigesetzt und die ohnehin vorhandene Wärme kann effizient genutzt werden, um öffentliche Gebäude, Haushalte und Unternehmen zu versorgen. Ein kleinerer Teil der Fernwärme entsteht derzeit noch im Heizkraftwerk West für Zeiten mit besonders hoher Wärmenachfrage. Neben Fernwärme entsteht hier durch Kraft-Wärme-Kopplung auch Strom.

Zukunft der Karlsruher Fernwärme

Um die Fernwärme in Zukunft CO2-neutral zu gestalten, werden unterschiedliche Maßnahmen verfolgt: Die Stadtwerke Karlsruhe setzen dabei unter anderem auf den Einsatz von Großwärmepumpen, Wärmespeichern, auf den Bau wasserstofffähiger Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie auf die Nutzung von tiefer Geothermie. Mehr zur Planung.

Fernwärme aus Karlsruhe

Die Fernwärme ist eine hervorragende Möglichkeit, um zentral zehntausende Haushalte mit klimafreundlicher Wärme zu versorgen. In Karlsruhe soll die Fernwärme bis 2035 komplett CO₂ -neutral sein. Die Karlsruher Fernwärme ist damit eine klimafreundliche, unkomplizierte Alternative zu fossilen Energieträgern.

Fernwärme-Anschluss prüfen

Die Fernwärme hat eine Reihe von Vorteilen. Kein eigener Heizkessel, keine Abgase, weniger Wartung. Fernwärme bedeutet mehr Komfort und weniger Aufwand – und dazu eine zuverlässige Versorgung mit umweltfreundlicher Wärme. Das spart Platz, Zeit und langfristig Kosten. Können auch Sie Fernwärme beziehen? Jetzt prüfen:

Nahwärmenetze sind kleinere Wärmenetze, die Wärme für Wohngebiete oder einzelne Straßenzüge liefern. In einer Heizzentrale, in der beispielsweise eine große Wärmepumpe mit Strom arbeitet, wird Wärme effizient erzeugt und durch isolierte Rohrleitungen, meist mit Wasser, zu den einzelnen Haushalten transportiert.

Nahwärmenetze verfügen in der Regel über eine eigene Wärmeerzeugung. Welche Wärmequellen in Frage kommen, hängt stets von den Gegebenheiten im jeweiligen Wohnviertel ab, wie den Gebäudestrukturen und dem Wärmebedarf.

Ursprung der Nahwärme

Als Wärmequelle kommen beispielsweise oberflächennahe Geothermie oder Abwärme aus Abwasser und Industrie in Betracht. Nahwärmenetze können auch über die Fernwärme gespeist werden. Dabei werden nicht einzelne Gebäude direkt an das Fernwärmenetz angeschlossen, sondern ganze Areale werden über eine zentrale Übergabestation mit Wärme versorgt. Von dieser Station aus wird dann ein kleineres Wärmenetz bedient. Dieses Verfahren wird in einigen Stadtteilen von Karlsruhe bereits von den Stadtwerken praktiziert.

Nahwärmenetze kommen vor allem in kleineren Gebieten mit einer begrenzten Anzahl an Haushalten zum Einsatz. Sie ermöglichen die Nutzung von Wärmequellen vor Ort und können flexibel an den Wärmebedarf angepasst werden. Durch kürzere Leitungslängen werden Wärmeverluste während des Transports geringgehalten.

Machbarkeitsstudie der Stadt Karlsruhe

Die Stadt Karlsruhe treibt den Klimaschutz aktiv voran – ein Schwerpunkt ist die nachhaltige Wärmeversorgung. Die KEK erstellt Machbarkeitsstudien für klimaneutrale Nahwärmenetze. Erste geeignete Gebiete wurden auf Basis des städtischen Energieleitplans identifiziert und näher untersucht.

Auch individuelle Wärmelösungen bieten eine Möglichkeit, die eigenen vier Wände mit Wärme zu versorgen. Es gibt eine Vielzahl klimafreundlicher Optionen, die unabhängig von Nah- und Fernwärmenetzen funktionieren.

Zum Beispiel nutzt die Wärmepumpe Umweltwärme aus der Luft, der Erde oder dem Grundwasser, um Wärme zu erzeugen. Holzheizungen verbrennen Stückholz, Holzpellets oder Holzhackschnitzel, während Solarthermie die Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung nutzt.

Auch die Kombination verschiedener Technologien, sogenannte Hybrid-Lösungen – beispielsweise die Nutzung einer Wärmepumpe in Verbindung mit Solarthermie – kann eine passende Lösung für die individuelle Wärmeerzeugung sein.

Kostenlose Beratung der KEK

Die KEK berät kostenfrei und neutral zum Thema Heizungstausch und zur energetischen Sanierung. Termine können online gebucht werden.

Erneuerbare Energien sind ein zentraler Bestandteil der Wärmewende. Sie tragen maßgeblich zu einer klimafreundlichen Wärmelösung bei, indem sie die Energie für die Wärmeerzeugung bereitstellen. Als erneuerbare oder auch regenerative Energien bezeichnet man Energiequellen wie Wasser, Sonne, Wind und Erdwärme, die unbegrenzt zur Verfügung stehen oder sich vergleichsweise schnell erneuern.

In Karlsruhe kommen verschiedene erneuerbare Energien zum Einsatz, darunter Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft und Geothermie, also Wärme aus dem Erdinneren.

Zukünftig soll die Tiefengeothermie eine bedeutende Rolle in der Fernwärmeerzeugung spielen.

Geothermie im Stadtgebiet Karlsruhe

Erdwärme zählt zu den erneuerbaren Energiequelle. In Karlsruhe wird Erdwärme mittels oberflächennaher Geothermie über Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren oder Grundwasserwärmepumpen genutzt.

BürgerSolarBeratung Karlsruhe

Wir begleiten Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg zur eigenen Solaranlage, kostenlos, unabhängig, individuell, kompetent und Schritt für Schritt.

Kostenlose Beratung der KEK

Als gemeinnützige Organisation berät die KEK kostenfrei und neutral zu klimafreundlichen Wärmelösungen und zum Einsatz erneuerbarer Energien. Termine können online gebucht werden

Collage verschiedene Menschen Zielgruppen Mieter Eigentümer

Welche Angebote sind für mich wichtig?

Sowohl als Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer, Vermieterinnen und Vermieter, als auch als Mieterinnen und Mieter sind wir letztendlich diejenigen, die die Wärmewende in unserer Stadt umsetzen, indem wir auf klimafreundliche Wärmelösungen in den eigenen vier Wänden setzen. Damit wir bestens informiert sind und den für uns richtigen Weg einschlagen, gibt es nachfolgend passgenaue Informations- und Beratungsangebote:

Nicht nur im eigenen Haus, sondern auch als Mieterin und Mieter in Karlsruhe können Sie aktiv zur Wärmewende beitragen – und dabei sogar Energie und Kosten sparen. Zwar liegen grundlegende Entscheidungen zur Heiztechnik oft bei den Vermietenden, doch durch bewusstes Verhalten, effizientes Lüften und Heizen sowie gezielte Einsparmaßnahmen lässt sich der eigene Energieverbrauch deutlich reduzieren.

Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) bietet dafür vielfältige Unterstützung. Auch die Stadtwerke Karlsruhe bieten hilfreiche Spartipps, die leicht umsetzbar sind. So leisten auch Mieterinnen und Mieter einen wichtigen Beitrag zur Energiewende – direkt aus den eigenen vier Wänden heraus.

KEK-Beratung Energiesparen

Kostenfreie und unabhängige Beratung zu Strom- und Wärmeverbrauch sowie Hitzeschutz durch die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK). Auf Wunsch erfolgt eine individuelle Beratung direkt vor Ort.

KEK-Stromspar-Check

Mit dem kostenlosen Stromspar-Check der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) reduzieren Haushalte mit geringem Einkommen ihren Strom-, Wasser- und Wärmeverbrauch – unkompliziert Zuhause in Karlsruhe. Inklusive: Stromsparhilfen wie LEDs, Sparduschköpfe und mehr.

Tipps und Tricks: Online-Energiespar-Checks

Mit den kostenlosen Online-Checks können auf der Seite der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) diverse Verbräuche gecheckt werden: Heizwärme, Warmwasser, Strom und mehr.

Energiespartipps der Stadtwerke

Hier mal den Stecker ziehen, da mal das ein oder andere Grad runter drehen, nach und nach effizientere Geräte kaufen und den Wasserhahn etwas bewusster zu- und aufdrehen. Das reicht schon, um bei der nächsten Abrechnung deutlich weniger zu bezahlen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Wir haben durch unser Verhalten in unseren vier Wänden einen wichtigen Einfluss auf den Verbrauch. Hier finden Sie die wichtigsten Tipps zum Energie- und Wassersparen.

Für Hauseigentümer*innen in Karlsruhe ist die Wärmewende langfristig nicht nur eine gesetzliche Aufgabe, sondern eine Chance, die eigene Immobilie zukunftssicher, klimafreundlich und langfristig kosteneffizient zu gestalten. Wer heute über einen Heizungstausch nachdenkt, sollte sich umfassend informieren – etwa durch eine unabhängige Energieberatung der KEK, die individuell auf Ihr Gebäude eingeht. Besonders komfortabel ist die Vor-Ort-Beratung, bei der Fachleute direkt zu Ihnen nach Hause kommen. Auch der Fördermittelcheck hilft dabei, finanzielle Unterstützungsangebote gezielt zu nutzen. Darüber hinaus zeigen die Energiesparchecks, wo sich in Ihrem Haus zusätzlich Energie einsparen lässt – von Dämmung über Warmwasser bis zur Heizung. Ergänzende Tipps finden Sie auch bei den Stadtwerken Karlsruhe. Wer jetzt handelt, profitiert doppelt: durch sinkende Betriebskosten und durch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz in Karlsruhe. 

Angebote für Hauseigentümerinnen und -eigentümer

Beratung: Heizungstausch & energetische Sanierung

Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) berät Eigentümerinnen und Eigentümer kostenfrei und unabhängig zu den Themen Heizungstausch und energetische Gebäudesanierung – im Beratungszentrum der KEK, online, telefonisch oder direkt bei Ihnen Zuhause.

Energiespartipps der Stadtwerke

Hier mal den Stecker ziehen, da mal das ein oder andere Grad runter drehen, nach und nach effizientere Geräte kaufen und den Wasserhahn etwas bewusster zu- und aufdrehen. Das reicht schon, um bei der nächsten Abrechnung deutlich weniger zu bezahlen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Wir haben durch unser Verhalten in unseren vier Wänden einen wichtigen Einfluss auf den Verbrauch. Hier finden Sie die wichtigsten Tipps zum Energie- und Wassersparen.

Jetzt Anschluss prüfen

Die Fernwärme hat eine Reihe von Vorteilen. Kein eigener Heizkessel, keine Abgase, weniger Wartung. Fernwärme bedeutet mehr Komfort und weniger Aufwand – und dazu eine zuverlässige Versorgung mit umweltfreundlicher Wärme. Das spart Platz, Zeit und langfristig Kosten. Können auch Sie Fernwärme beziehen?

Als Vermieterin oder Vermieter stehen Sie vor der Aufgabe, Ihre Immobilie klimafreundlich und zukunftssicher zu gestalten – und das möglichst wirtschaftlich. Die Wärmewende ist ein zentraler Baustein der Energiewende und betrifft insbesondere den Gebäudesektor. In Karlsruhe stehen Ihnen Beratungen zu neuer Heiztechnik, Energieeffizienz, den Einsatz erneuerbarer Energien sowohl im Beratungszentrum der KEK und telefonisch als auch vor Ort in Ihrer Immobilie zur Verfügung. Ein Fördermittelcheck kann helfen, den wirtschaftlichsten Weg zu finden.   

Doch auch schon kleine Veränderungen können zur Wärmewende beitragen: mit den praktischen Tipps der Stadtwerke und den Energiesparchecks der KEK können Sie und Ihre Mieter*innen sofort loslegen, das Klima zu schonen und Heizkosten zu sparen. 

Angebote für Vermieterinnen und Vermieter

Kostenlose Beratung der KEK

Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) berät Vermieterinnen und Vermieter kostenfrei und unabhängig zu den Themen Fördermittel, Heizungstausch und energetische Gebäudesanierung – im Beratungszentrum der KEK, online, telefonisch oder direkt bei Ihnen Zuhause.

Online-Checks rund ums Energiesparen

Mit den kostenlosen Online-Checks können Vermieterinnen und Vermieter auf der Seite der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) unter anderem prüfen, ob sich eine Sanierung der Immobilie lohnt, das Haus für eine Wärmepumpe geeignet ist und welche Förderungen zur Verfügung stehen.

Fernwärme-Check

Die Fernwärme hat eine Reihe von Vorteilen. Kein eigener Heizkessel, keine Abgase, weniger Wartung. Fernwärme bedeutet mehr Komfort und weniger Aufwand – und dazu eine zuverlässige Versorgung mit umweltfreundlicher Wärme. Das spart Platz, Zeit und langfristig Kosten. Können auch Sie Fernwärme beziehen? Jetzt prüfen:

Steigende Energiekosten und Anforderungen an nachhaltiges Wirtschaften stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Unternehmen profitieren jedoch langfristig in großem Maße davon, wenn Sie sich mit dem Thema Klimaschutz auseinandersetzen und auf klimafreundliche Wärme- und Energielösungen setzen. Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) bietet Ihnen eine individuelle Beratung zur Wärmewende im Beratungszentrum Klima Energie Mobilität. Die Klimaallianz Karlsruhe unterstützt Unternehmen dabei, sich zu vernetzen und von Best-Practice Klimaschutzprojekten – auch zum Thema Wärmewende – zu profitieren.

Doch auch schon kleine Veränderungen können zur Wärmewende beitragen: Mit den praktischen Tipps der Stadtwerke und den Energiesparchecks der KEK können Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitenden sofort loslegen, das Klima zu schonen und Heizkosten zu sparen.

Angebote für Gewerbetreibende

Klimaallianz Karlsruhe

Die Klimaallianz Karlsruhe ist eine Kooperation zwischen der Stadt und Unternehmen in Karlsruhe, mit der Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützt werden. Im Vordergrund steht das Netzwerk und die gegenseitige Unterstützung.

Beratung: Ressourceneffizienz

Der kostenfreie und neutrale KEFF+ Check hilft Unternehmen, ungenutzte Potenziale in der Ressourceneffizienz zu erkennen und Maßnahmen erfolgreich umzusetzen.

Online-Check rund ums Energiesparen

Auf der Website der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) können Sie sich zu verschiedenen energetischen Themen rund ums Gewerbe informieren. Mit dem Fördermittel-Check erfahren Sie außerdem, welche Förderungen zur Verfügung stehen.

Energie-Spartipps der Stadtwerke

Hier mal den Stecker ziehen, da mal das ein oder andere Grad runter drehen, nach und nach effizientere Geräte kaufen und den Wasserhahn etwas bewusster zu- und aufdrehen. Das reicht schon, um bei der nächsten Abrechnung deutlich weniger zu bezahlen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Sie und Ihre Mitarbeitenden haben durch kleine Verhaltensänderungen einen wichtigen Einfluss auf den Verbrauch. Hier finden Sie die wichtigsten Tipps zum Energie- und Wassersparen.

Grafik von Leuchtmittel, Sprechblasen mit Fragen

Allgemeine Fragen zur Wärmewende

Für die Wärmewende in Deutschland gibt es klare gesetzliche Vorgaben, die den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme fördern. Dies bedeutet aber nicht, dass eine funktionierende Heizung sofort ausgetauscht werden muss. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sieht vor, dass seit 2024 in Neubauten innerhalb von Neubaugebieten beim Einbau neuer Heizungen mindestens 65 % erneuerbare Energien genutzt werden sollen. Für bestehende Gebäude und Neubauten außerhalb von Neubaugebieten werden in Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, wie in Karlsruhe, klimafreundliche Energien beim Heizungswechsel spätestens nach dem 30. Juni 2026 Pflicht. Auch vor dem GEG bestand bereits die Pflicht alte Heizkessel, die Erdgas, Heizöl oder Holz für die Wärmeerzeugung verbrennen, nach 30 Jahren auszutauschen.
Bei der Planung einer neuen Heizung hat man viele Möglichkeiten: die Wärmepumpe ist nur eine davon. Die Vorgaben sollen helfen, die Energiekosten langfristig zu senken, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und das Klima zu schützen. Wer gut plant und sich beraten lässt, kann von Förderungen profitieren und nachhaltig in die Zukunft investieren. 

 

Jetzt umsteigen auf klimafreundliche Wärme

Erfahren Sie hier mehr darüber, welche Regelungen seit Januar 2024 gelten, und wie Sie beim Heizen auf Erneuerbare Energien umsteigen können.

Das GEG im Detail

Hier finden Sie das "Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden"

Ein Heizungstausch bietet zahlreiche Vorteile, bringt aber auch einige Herausforderungen mit sich. Zu den wichtigsten Vorteilen zählt die langfristige Kostenersparnis: Moderne Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien arbeiten deutlich effizienter und können die Heizkosten über Jahre hinweg spürbar senken. Zusätzlich unterstützt der Staat den Umstieg mit attraktiven Förderprogrammen, wodurch sich ein großer Teil der Investitionskosten abfedern lässt. Wer auf erneuerbare Energien umsteigt, macht sich zudem unabhängiger von fossilen Brennstoffen und internationalen Energiemärkten, was gerade in Krisenzeiten ein wichtiger Sicherheitsfaktor ist. Auch aus Sicht des Immobilienwerts lohnt sich der Umstieg: Eine nachhaltige, zukunftsfähige Heizung kann den Wert einer Immobilie steigern und schützt Eigentümerinnen und Eigentümer vor künftigen gesetzlichen Einschränkungen. Nicht zuletzt leistet ein klimafreundliches Heizsystem einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, indem es CO₂-Emissionen deutlich reduziert. 

Ein Heizungstausch ist auch mit Herausforderungen verbunden. Die hohen Anfangsinvestitionen stellen für viele eine finanzielle Hürde dar, insbesondere wenn zusätzlich bauliche Maßnahmen wie Dämmung oder der Austausch von Heizkörpern erforderlich sind. Außerdem ist nicht jedes Gebäude ohne Weiteres für jedes Heizsystem geeignet. Auch der organisatorische Aufwand darf nicht unterschätzt werden: Die Auswahl des passenden Systems, die Antragstellung für Fördermittel sowie mögliche Genehmigungen oder Abstimmungen mit Handwerksbetrieben erfordern Zeit und Fachwissen.  Doch wir sind nicht alleine, Unterstützung finden wir vor Ort bei der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur. Diese berät uns zur passenden Lösung in unseren vier Wänden und zeigt Fördermittel auf, um den finanziellen Aufwand gering zu halten.

Trotz dieser Punkte überwiegen langfristig die Vorteile, insbesondere wenn der Heizungstausch sorgfältig geplant wird und die technischen sowie finanziellen Rahmenbedingungen beachtet werden. Wer sich frühzeitig informiert und Unterstützung durch Fachleute in Anspruch nimmt, kann nicht nur Kosten sparen, sondern aktiv zur Energiewende und zum Klimaschutz beitragen. 

Beratung und Vernetzung durch die KEK

Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH (KEK) informiert, berät und vernetzt Karlsruher Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Organisationen bei Fragen rund um Energie und Klimaschutz. Neben Photovoltaik ist die Wärmewende ein zentrales Fokusthema. Die KEK gestaltet sie mit Beratung zu energetischer Sanierung und Heizungstausch sowie mit begleitenden Informationsveranstaltungen.

Hier finden Sie detailliertere Informationen zum Energieleitplan der Stadt Karlsruhe und Antworten auf die wichtigsten Fragen dazu. Der interaktive Kurzbericht zeigt darüber hinaus die Grafiken zu den Ergebnissen des Energieleitplans.

Energieleitplan der Stadt Karlsruhe

Der Energieleitplan der Stadt Karlsruhe mit integrierter kommunaler Wärmeplanung ist ein strategisches Planungsinstrument für die Stadtverwaltung zur zukünftigen Energieversorgung, um bis 2040 klimaneutral zu sein und wurde im Rahmen des Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetzes BW erstellt.

Die Stadtwerke Karlsruhe setzen auf einen Mix an Maßnahmen, um die Karlsruher Fernwärme CO₂-neutral zu gestalten. Ab 2035 soll bei der Erzeugung der Karlsruher Fernwärme kein Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangen, das nicht durch andere industrielle Prozesse ohnehin anfällt. Dazu werden unter anderem bereits vorhandene Energiequellen genutzt – etwa die industrielle Abwärme der Mineralölraffinerie Oberrhein (MiRO), die ansonsten ungenutzt in die Atmosphäre abgegeben würde. Weitere geplante Maßnahmen sind der Einsatz von Großwärmepumpen oder der Aufbau von Wärmespeichern. Auch die Nutzung von Wasserstoff und die Wärmegewinnung durch Tiefengeothermie ist Teil des Plans.

Der Weg zur CO2-neutralen Fernwärme

Geplante Maßnahmen der Stadtwerke Karlsruhe auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Fernwärme.

26. Februar 2026, Stadt Karlsruhe

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