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Klimafreundliches (Weihnachts-)Festessen

Das gemeinsame Essen ist Herzstück vieler Feiern – ob Familientreffen, Party oder Firmenevent. Durch ein paar einfache, leckere Kniffe können wir nicht nur zusammen schlemmen, sondern dabei auch das Klima schützen.

Festlich gedeckter Tisch in Petrol- und Grüntönen mit Stoffservietten und Zapfen als Deko

Unsere Ernährung ist einer der großen Klimaschutz-Hebel, die wir im Alltag haben. Zugleich ist Essen ein wichtiger Bestandteil fast jeder Veranstaltung. Wir haben eine Reihe an wirkungsvollen Tipps für eine klimafreundliche Verköstigung:

Besonders wirkungsvoll ist, den Anteil tierischer Zutaten zu reduzieren. Denn die Haltung von Nutztieren verursacht großen Mengen an Treibhausgas-Emissionen und benötigt viel Fläche. Auch der Anbau von Futterpflanzen für die Nutztiere schlägt dabei stark zu Buche, während vegane Gerichte direkt auf Pflanzen als Lebensmittel zurückgreifen. (Ein Forschungsteam der Universität Oxford hat berechnet, dass vegan lebende Menschen durch ihre Ernährung im Durschnitt ganze zwei Tonnen Treibhausgase sparen. Zum Vergleich: Im Durchschnitt verursachen Menschen in Deutschland jährlich pro Person elf Tonnen Treibhausgase. Da sind zwei Tonnen Einsparungspotential schon eine ganze Menge.)

Ein großer Anteil pflanzenbasierter Speisen und nur wenig Tierisches kann daher auch den CO2-Fußabdruck des nächsten Festessens erheblich verkleinern. Auf Genuss muss dennoch niemand verzichten – zahlreiche Blogs im Internet und ansprechende Kochbücher bieten mittlerweile unzählige Rezepte für spannende, vegetarische und vegane Gerichte, von Hochzeitstorte bis Weihnachtsschmaus. Im Netz und zwischen Buchseiten finden sich zahlreiche Ideen für viele Geschmäcker: Von Linsenbraten über deftigen Kartoffelsalat, Quinoa-Kohlrouladen, zimtigen Ofenkürbis oder karamellisierte Kartoffeln bis zu veganen Plätzchen, Kuchen und Desserts... Und dann können wir natürlich auch noch selbst kreativ werden.

Soll dennoch zum Fest ein Braten auf den Tisch, empfehlen wir Produkte aus hoher Haltungsform, wie Bio-Fleisch, am besten vom Bauernhof aus der Nähe, wenn (finanziell) möglich. Bio-Qualität ist generell eine gute Richtschnur für umweltfreundliche Erzeugung. Bei der Speisenauswahl sollten außerdem Regionalität und Saisonalität eine große Rolle spielen – Rot- und Grünkohl sowie Kartoffeln zu Weihnachten sind ja ohnehin Klassiker. Viele weitere Zutaten sind lagerfähig und ebenfalls für ein regionales Weihnachtsessen erhältlich.

Außerdem sollten wir natürlich alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Unser Tipp: Stets fürs Feiern einige leere Brotdosen oder ausgespülte Gurkengläser einpacken, um Reste untereinander aufteilen zu können. So verkommt nichts von den Köstlichkeiten, und sie können noch ein zweites Mal erfreuen.

Und unser Tipp zu guter Letzt: Gemeinsam genießen! Denn so bleibt das Festessen noch lange in guter Erinnerung.

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