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Lieber lokal statt online kaufen

Gerade in der Black Week und Adventszeit locken Online-Shops mit Rabatten – oft landen dadurch überflüssige Käufe im Warenkorb. Wer in Karlsruhe lokal und bewusst einkauft, schont Klima und Ressourcen und stärkt die Geschäfte in der Nachbarschaft.

Foto von Ladengeschäft mit verschiedenen Waren auf einem Tisch und Kleiderstange im Hintergrund

Die Adventszeit und der Black Friday locken mit Sonderpreisen und schnellen Online-Bestellungen. Doch was bequem wirkt, hat oft einen hohen Preis – auch fürs Klima. Gerade bei Rabattaktionen wie Black Week oder Winterschlussverkauf kaufen wir häufig mehr, als wir wirklich brauchen. Online ist die Versuchung noch größer: Mit wenigen Klicks landet schnell Überflüssiges im Warenkorb. Wer in Karlsruhe lokal und bewusst einkauft, entscheidet sich hingegen für einen oft nachhaltigeren Weg. 

Lange Wege – kurzer Sinn 

Online-Bestellungen legen meist weite Strecken zurück – vom Zentrallager über Verteilstationen bis vor die Haustür. Jeder Transport verursacht CO₂-Emissionen, jedes Paket braucht Verpackungsmaterial, das selten wiederverwendet wird. Noch problematischer sind Retouren: Viele Produkte werden nach der Rücksendung nicht weiterverkauft, sondern entsorgt. Eine enorme Verschwendung von Energie und Materialien. 

Lebendige Innenstadt 

Beim Einkauf vor Ort sieht das anders aus: Man kann die Qualität direkt prüfen, Kleidung anprobieren, Materialien fühlen und gleich entscheiden, ob etwas passt. Das vermeidet Fehlkäufe und spart Ressourcen. Gleichzeitig unterstützt man Karlsruher Händlerinnen und Händler, die mit viel Engagement zur Lebendigkeit der Stadt beitragen. Kurze Wege zwischen Geschäften und Zuhause schonen das Klima. Außerdem wird die Innenstadt so zu einem Ort der Begegnung, statt nur zum Durchgangsort. 

Natürlich verursacht auch der stationäre Handel Emissionen, etwa durch Beleuchtung in der Nacht und das Vorhalten von verschiedenen Waren, die auch angeliefert wurden. Doch besonders, da sich in der Stadt verschiedene Besorgungen vieler Menschen kombinieren lassen, werden unterm Strich Emissionen gegenüber Onlineshopping jeder einzelnen Person gespart. Und auch die Anfahrt zu den Läden können wir selbst beeinflussen: Wer zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV einkauft, handelt klimafreundlich. Außerdem fällt es vor Ort leichter, nur das zu kaufen, was man wirklich benötigt. 

Nachhaltiger Konsum in Karlsruhe 

Da die meisten Emissionen bei der Herstellung von Waren entstehen, ist es umso wichtiger, auf umweltfreundliche und fair produzierte Produkte zu achten. Alles möglich in unserer Stadt: Denn in Karlsruhe gibt es zahlreiche Läden, die sich neben dem regionalen Aspekt auch der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Die Website Karlsruhe erleben von der Tourist-Information Karlsruhe hat dazu eine praktische Übersicht zusammengestellt. Auch der Konsumführer Grüner Marktplatz hilft dabei, Geschäfte zu finden, die sich auf klima- und umweltfreundliche und sozial verträgliche Produkte spezialisiert haben. Neben vielen anderen Kategorien, kann hier gezielt nach „Bekleidung, Textilien, Schmuck“ gesucht werden. 

Und falls ein Artikel doch nur online erhältlich ist, lohnt sich der Blick auf nachhaltige Plattformen oder die Onlineshops lokaler Geschäfte. Auch dabei gilt: nur kaufen, was man wirklich behalten möchte, Lieferungen bündeln und auf Expressversand verzichten. 

So können wir mit bewusstem Konsum sowohl den Klimaschutz als auch Karlsruhes lokale Läden stärken. Toller Nebeneffekt: Ein Bummel durch die Innenstadt oder über den Wochenmarkt ist oft die schönere Alternative zum Onlinekauf – verbunden mit einem Kaffee, Begegnungen und echten Eindrücken statt nur Klicks. 

 

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